Bin ich ein Unternehmertyp?


Ja, diese Frage werden werden Sie sich vor der Existenzgründung und während Ihrer Selbständigkeit mehrmals stellen lassen müssen. Und das härteste ist, wenn Sie sich selbst fragen:

„Habe ich das Zeug zur Selbständigkeit?“

Sie müssen es für sich beantworten und entscheiden, ob Sie diesen Weg weitergehen wollen oder nicht. Vorallem wenn etwas schief läuft kommen die Selbstzweifel auf.


Um für sich herauszufinden, ob Sie ein Unternehmertyp sind oder nicht gibt es verschiedene Hilfsmittel. Nebenstehendes Buch z.B. oder Checklisten auf dieser Website. Ich empfehle ihnen dieses Ergbenis dieser Selbstanalyse als Stärken-Schwächen Analyse zu betrachten und mit anderen Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Existenzgründung zusammenzufügen.


Die Persönlichkeit prägt…

…den Weg, den Sie gehen werden. Von meiner Persönlichkeit her bin ich eher der Pessimist und werde ab und zu von meinen Fähigkeiten positiv überrascht. Ich finde diese Einstellung , eher etwas vorsichtiger – ja vll. sogar ängstlich an eine Sache heranzugehen, besser als große Töne zu spucken, was man alles kann und am Ende des Monats keinen einzigen € Plus gemacht zu haben.

Eltern, Erziehung, was einem vorgelebt wird

Ob man nun ein Unternehmertyp ist oder nicht hängt zum einen mit der Veranlagung zusammen. D.h. Vorbild der Eltern und die Erziehung prägen die eigene Einstellung wie wir unser Leben meistern.

Um aus meiner Perspektive zu sprechen kann ich sagen, dass dies stimmt. Ich stamme aus einer eher konservativen Beamtenfamilie und mir wurde primär vermittelt, dass im Leben nix wichtiger ist als eine sichere Anstellung bis ans Lebensende. Gut mir wurde auch von den Schattenseiten hierarchicher Strukturen berichtet, die ich auch im Angestelltenverhältnis selber erlebt habe. Doch was ist diese Vorstellung heute noch Wert wo jeder Bundesbürger in seinem Leben mindestens 3 mal den Arbeitgeber oder Beruf wechselt? Da wäre ein strukturiertes Beamtenverhältnis wie z.B. beim Finanzamt Sicherheit pur. Doch diese Sicherheit gibt einem auch einen vorgeschriebenen Berufs- und damit Lebensweg vor. Sie können sich nicht groß verändern und schon garnicht selbst verwirklichen.

Ein Motiv mich Selbständig zu machen, war der Wunsch auszubrechen aus dem regelmässigen Trott; aus der Routine. Doch ich muss zugeben eine Menge Aufregung und Angst gesellt sich manchmal zu einem, wenn etwas in den eigenen Augen nicht rund läuft. Doch das ist bekanntlich ja nur Ansichtssache 😉

Tip: Betrachten Sie Ihren letzten Monat z.B. objektiv mit positiven
und negativen Ergebnissen. Schilden Sie einem Freund oder Bekannten,
was Sie letzten Monat geleistet haben und was nicht so gut lief.
Sie werden sehen es ist mehr gut gegangen als schief. Doch leider
merkt der Mensch sich meistens das negative - das bleibt bei Ihnen
im Gedächtnis, das belastet Sie, da Sie wissen daran muss ich noch
arbeiten.

kleiner Strategieplan hilft den Kopf frei zu bekommen:
 -> Schreiben Sie eine ToDo Liste für den kommenden Monat
 -> legen Sie eine Priorität fest, welche Aufgabe am wichtigsten ist
 -> bestimmen Sie nun die Dringlichkeit, welche davon zuerst erledigt
    werden muss 

Nun haben Sie einen schönen kleinen Strategieplan, den Kopf frei 
von Sorgen, da Sie wissen, es ist alles auf Papier festgehalten und
sie werden es demnächst abarbeiten.

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